Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein neues Fahrzeug zuzulegen, der steht vor der Frage, wie er dies versichern soll. Dabei stehen ihm zwei Möglichkeiten zur Auswahl; die Vollkasko- und die Teilkaskoversicherung.
Die Vollkaskoversicherung lohnt sich auf alle Fälle für Neuwagen.
Bei einem Unfall, einem Einbruch oder bei Vandalismus, ist die Sicherheit gegeben, dass die Kosten vollständig von der Versicherung übernommen werden. Denn ist der Neuwagen erst einmal defekt und muss man die teuren Reparaturen selbst tragen, kann man sich schnell verschulden.
Die Vollkaskoversicherung ist natürlich ein großer Kostenfaktor. Es gibt daher noch die Möglichkeit eine Vollkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung abzuschließen.
Zu bedenken ist auch, wie viel fahre ich pro Jahr und auf welchen Strecken fahre ich, bzw. wo parke ich das Auto?
Wer sein Auto eher schont, in ländlichen Gegenden wohnt und immer unfallfrei gefahren ist, der kann auch mit einer Teilkaskoversicherung gut bedient sein.
Ein älteres Auto, bei dem die Reparaturen nicht unbedingt von einer Vertragswerkstatt ausgeführt werden müssen, ist eine Teilkaskoversicherung sicherlich ausreichend.
Die Fragen, die man sich vorher stellen sollte, sind folgende:
- Wie oft nutze ich mein Fahrzeug? Bin ich beruflich viel unterwegs? Parke ich oft auf der Straße? Bin ich in Großstädten und auf der Autobahn oft unterwegs und fahre ich ein Neuwagen? Dann ist die Vollkaskoversicherung eindeutig die bessere Wahl.
- Fahre ich nur Kurzstrecken mit dem Auto? Schaffe ich mir einen gebrauchten Wagen an? Habe ich eine eigene Garage? Dann ist die Unfallgefahr und die Gefahr Schäden am Auto zu bekommen geringer und eine Teilkaskoversicherung reicht hier somit aus.